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Bestellungen bitte an das Sekretariat der Zentralbibliothek, E-Mail sekretariat@zbsolothurn.ch, Telefon 032 627 62 62, Fax 032 627 62 00, Postadresse: Zentralbibliothek Solothurn, Bielstrasse 39, Postfach, 4502 Solothurn.
Porto und Verpackung: Fr. 5.- pro Bestellung.


Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn. Kleine Reihe, 5
Chris Walton: Richard Flury (1896-1967). Ein Schweizer Romantiker

2017. 41 S. Ill. Fr. 20.- ISBN 978-3-9524247-2-8
Richard Flury, gebürtig aus Biberist, hat nach Studien in Basel und Bern und einem Aufenthalt in Wien als Komponist, Musikdirektor und später als Kantonsschullehrer und Orchesterdirigent in Solothurn gelebt. Sein kompositorisches Werk ist noch der Spätromantik zuzuordnen. Er ist dieses Jahr aus Anlass seines 50. Todesjahres besonders präsent, u.a. durch die sehr sorgfältige und gehaltvolle, allerdings englischsprachige Biografie, die Prof. Chris Walton im Auftrag der Richard-Flury-Stiftung, Biberist, verfasst hat.
Das Heft von Prof. Chris Walton über Richard Flury hat das Ziel, die Kenntnisse des brillanten britischen Musikwissenschafters, die er für die englischsprachige Biografie erworben hat, für alle Solothurner und Solothurnerinnen zugänglich zu machen.

Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn. Kleine Reihe, 4
Hans Braun: Der Nachlass des Oltner Musikdirektors und Komponisten Ernst Kunz

2017. 33. S. Ill. Fr. 20.- ISBN 978-3-9524247-1-1
Ernst Kunz hat nach Studienjahren im Ausland, u.a. als Assistent von Bruno Walter in München, in Olten als Musikdirektor gewirkt. Er hat Werke für seine Chöre geschrieben, aber auch Aufführungen klassischer Komponisten mit wichtigen Orchestern nach Olten geholt. Als Lehrer an den unteren Klassen des Lehrerseminars hat er während Jahrzehnten die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet.
Unser Musikbibliothekar und Historiker Hans Braun hat den Nachlass Ernst Kunz bearbeitet. Nachlassbearbeiter sind oft die kenntnisreichsten Biografen; Braun hat denn auch seine während der Erschliessungsarbeiten erworbenen Kenntnisse 2016 in einem Referat festgehalten. Dieses Referat soll einem weiteren Publikum, insbesondere auch den Oltnerinnen und Oltnern, zugänglich gemacht werden.

Musik aus der Sammlung der Zentralbibliothek Solothurn, Heft 8
Theodor Diener 1908-1983: Orgelwerke
Vier Orgelstücke (Praeludium I, Praeludium II, Fantasia, Toccata) - Praeludium III - Praeludium IV - Praeludium V - Choralvariationen «Aus tiefer Not» (op. 7) - Choralvorspiel «Herzliebster Jesu»
Neu herausgegeben von Bruno Eberhard und Hans-Rudolf Binz. Bern: Musikverlag Müller und Schade, 2017. M&S 2379, ISMN M-50023-757-0. CHF 38.00. (Verkauf über den Buchhandel oder direkt beim Verlag, kein Verkauf durch die ZBS).

Musik aus der Sammlung der Zentralbibliothek Solothurn, Heft 7
Joseph Franz Xaver Dominik Stalder 1725–1765: VI Symphonies Italiennes op. 5. Sinfonia IV in C-Dur für 2 Violinen, Viola, 2 Hörner ad lib. und Basso continuo (Violoncello / Kontrabass, Tasteninstrument)

Herausgegeben von Hans-Rudolf Binz. Bern: Musikverlag Müller und Schade, 2016. M&S 2308. (Verkauf über den Buchhandel oder direkt beim Verlag, kein Verkauf durch die ZBS).

Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn. Nr. 36
Hans-Rudolf Binz: Werkverzeichnis Theodor Diener

2014. 303 S. Notenbeisp. Fr. 30.- ISBN 978-3-9524247-0-4
Aus dem Vorwort der Herausgeberin: Der Balsthaler Komponist und Kirchenmusiker Theodor Diener (1908-1983) war eine bedeutende Musikerpersönlichkeit des Kantons Solothurn. Seit 2004 wird sein Werknachlass in der Zentralbibliothek Solothurn aufbewahrt, die das solothurnische kompositorische Schaffen sammelt. Die Donatorin, die Familienstiftung Theodor Diener, hat uns damals Notenmanuskripte, weitere Materialien und eine Werkliste von Theodor Dieners Sohn Ueli übergeben.
Um ein breiteres Publikum auf Theodor Dieners Werk hinzuweisen, haben wir ein ausführliches systematisches Werkverzeichnis in Auftrag gegeben. Dieses Verzeichnis liegt nun vor, erstellt vom langjährigen Leiter der Historischen Musiksammlung der Zentralbibliothek Solothurn, Dr. Hans-Rudolf Binz. Er hat die Werke in aufwändiger Arbeit systematisch geordnet und verzeichnet und zu jeder Werknummer möglichst genaue Angaben u.a. über Besetzung, Umfang, Entstehung und Erstaufführung des einzelnen Werks angefügt. Zusätzlich zu den Einstiegsmöglichkeiten über die systematische Ordnung und über verschiedene Register finden sich Notenbeispiele für alle Satzanfänge.
Auch online im PDF-Format verfügbar.

Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn. Kleine Reihe, 3 D
Alexandre Dafflon: Die Ambassadoren des Königs und Solothurn. Ein «vierzehnter Kanton» am Ufer der Aare, 16. bis 18. Jahrhundert

2014. 118 S. Ill. Fr. 20.- ISBN 978-3-9523134-3-5
Die kleine Studie von Alexandre Dafflon ist die Ausarbeitung eines Vortrags, den er auf Einladung der französischen Botschaft in Bern am 9. November 2011 vor der Akademie der Generationen in Solothurn gehalten hat. Er skizziert darin die besonderen Beziehungen zwischen Solothurn, der Residenz der Ambassadoren vom 16. Jahrhundert bis zur Revolution, und der französischen Krone vor dem Hintergrund der Beziehungen zwischen dem Allerchristlichsten König und den Orten der Alten Eidgenossenschaft. Diese Beziehungen waren sehr eng; sie waren aber stets Veränderungen unterworfen. Dabei spielten sowohl die französische Innenpolitik als auch internationale Entwicklungen und aussenpolitische Entscheidungen eine Rolle. Die Studie wird ergänzt von einem Verzeichnis der Ambassadoren von 1522 bis 1792 und einer Liste der höheren Offiziere solothurnischen Ursprungs im Dienste Frankreichs 1597-1792.
Alexandre Dafflon, Archivar und Paläograph, hat die Ecole nationale des chartes in Paris mit dem Diplom abgeschlossen. Er ist seit 2008 Staatsarchivar des Kantons Freiburg. Im Jahre 1998 hat er seine Dissertation an der Ecole des chartes über den Ambassador de Bésiade abgeschlossen:  L’ambassade de Claude-Théophile de Bésiade, marquis d’Avaray, près les cantons suisses (1716-1726). Etude du fonctionnement de l’ambassade de France en Suisse au début du XVIIIe siècle.

Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn. Kleine Reihe, 3 F
Dafflon, Alexandre: Les Ambassadeurs du Roi et Soleure: un «quatorzième canton» sur les bords de l'Aar, XVIe–XVIIIe siècles

2014. 111 p. ill. Fr. 20.- ISBN 978-3-9523134-8-0
Edition française.

Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn, Nr. 35
Inga Mai Groote (Hrsg.): Glareans Solothurner Studenten. Regionale Identität und internationale Vernetzung in der frühneuzeitlichen Gelehrtenkultur

2013. 159 S. Fr. 25.- ISBN 978-3-9523134-7-3
Enthält die Beiträge der Tagung vom 27.-28.1.2012 in der Zentralbibliothek Solothurn. Inhalt: Bücher aus dem Vorbesitz von Studenten Glareans in der Zentralbibliothek Solothurn / Ian Holt. Der früheste Solothurner Student Glarenas - Melchior Dürr, genannt Macrinus / Silvan Freddi. Der Glareanschüler Ioannes Carpentarius, ein poeta doctus / Rolf Max Kully. Glarean-Schüler als Administratoren des ausgestorbenen Benediktinerklosters Beinwil / Lukas Schenker. Glareanus et amici: music, friendship, and learning in Freiburg and Solothurn / Iain Fenlon. Glareans Vorlesungen: Verbindungen zwischen Arithmetik, Metrologie und Musik / Inga Mai Groote. Heinrich Glareans Musikvorlesungen zum Dodekachordon: Quellenmaterial aus der Zentralbibliothek Solothurn / Bernhard Kölbl. Glareani et amicorum. Die frühneuzeitliche professorale Bibliothek als Ort der Wissensvermittlung / Urs B. Leu.

Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn, Nr. 34
Fritz Grob: Schriftsteller sehen Solothurn. Stadt und Landschaft in der Literatur ihrer Besucher. Neuausgabe mit einem Register von Raphael Spahr

2013. 199 S. Ill. Fr. 29.- ISBN 978-3-9523134-6-6
Behandelt werden die Reisenden Edward Gibbon und James Boswell, Giacomo Casanova, Madame de la Briche, Sopie La Roche, Alexandre Dumas, Hilaire Belloc, sowie die Schriftsteller Romain Rolland, Jeremias Gotthelf, Carl Spitteler, Robert Walser, André Maurois und Wilhelm Lehmann.
Inhaltlich unveränderte Neuausgabe des Werks von 1979, neu gesetzt, mit zusätzlichem Register und farbigen Illustrationen.
Kurzreferat von Martin Zingg anlässlich der Präsentation der Neuausgabe in der Zentralbibliothek Solothurn am 6.6.2013 (PDF).

Musik aus der Sammlung der Zentralbibliothek Solothurn, Heft 5
Johann Nepomuk Nägelin: Magnificat VII in F-Dur für Soli (ST, AB ad lib.), Chor (SATB), 2 Violinen, 2 Hörner ad lib. und Orgel (Continuo). VIII Magnificat 1772

Herausgegeben von Hans-Rudolf Binz. Bern: Musikverlag Müller und Schade, 2013. Partitur (32 S.) + 8 Stimmen
M&S 2174, ISMN M-50023-540-8 (Verkauf über den Buchhandel oder direkt beim Verlag, kein Verkauf durch die ZBS)
Johann Nepomuk Nägelin (1733-1783) war ab 1769 Organist am St. Ursen-Stift Solothurn und trat auch als Komponist von Kirchenmusik hervor.

Musik aus der Sammlung der Zentralbibliothek Solothurn, Heft 4
Johann Nepomuk Nägelin: Magnificat I in D-Dur für Soli (SATB), Chor (SATB), 2 Violinen, 2 Clarinen und Orgel (Continuo). VIII Magnificat 1772

Herausgegeben von Hans-Rudolf Binz. Bern: Musikverlag Müller und Schade, 2013. Partitur (32 S.) + 8 Stimmen
M&S 2173, ISMN M-50023-539-2 (Verkauf über den Buchhandel oder direkt beim Verlag, kein Verkauf durch die ZBS)

Musik aus der Sammlung der Zentralbibliothek Solothurn, Heft 6
Johann Nepomuk Nägelin: Salve Regina mit Ave Maria Nr. 8 in C-Dur für Soli (S, ATB ad lib.), Chor (SATB), 2 Violinen, Viola, 2 Hörner und Orgel (Continuo). Philomela Mariana 1775

Herausgegeben von Hans-Rudolf Binz. Bern: Musikverlag Müller und Schade, 2012. Partitur (27 S.) + 7 Stimmen
M&S 2172, ISMN M-50023-538-5 (Verkauf über den Buchhandel oder direkt beim Verlag, kein Verkauf durch die ZBS)

Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn, Nr. 33
Sonja Victoria Werner und Rolf Max Kully (Hrsg.): Haußbuch. Wirtschaftliches, gesellschaftliches und liturgisches Pflichtenheft der jeweiligen Frau Mutter des Klosters Namen Jesu in Solothurn

2012. 113 S. Fr. 25.- ISBN 978-3-9523134-5-9
Aus dem Vorwort: Seit 1609 besteht in Solothurn das Kapuzinerinnenkloster Namen Jesu. [...] Zum 400. Jahrestag der Klostergründung haben Sonja Victoria Werner und der frühere Direktor der Zentralbibliothek Solothurn, Prof. Dr. Rolf Max Kully, für das Jahrbuch des Historischen Vereins des Kantons Solothurn [Bd. 82 (2009)] ausgewählte Chroniken aus dem Klosterarchiv transkribiert und kommentiert. Mit der vorliegenden Publikation bringen die beiden Editoren ein weiteres wichtiges Dokument an die Öffentlichkeit, das Haußbuch 1757. Es zeigt uns in den alltäglichen und gerade deshalb besonders aufschlussreichen Anweisungen, wie das Kloster vor dem Untergang des Ancien Régime religiös und ökonomisch funktioniert hat, und es gibt unerwartete Einblicke auch in die profane Geschichte Solothurn.

Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn. Kleine Reihe, 2
Ian Holt: Handschriftenfragmente in der Zentralbibliothek Solothurn. Eine Auswahl

2012. 42 S. Fr. 15.-
Im zweiten Heft der Kleinen Reihe stellt Ian David Holt ausgewählte mittelalterliche Handschriftenfragmente aus dem Bestand der Zentralbibliothek in Wort und Bild vor. Vor allem im 15. und 16. Jahrhundert wurden viele Handschriften zerschnitten. Das Pergament wurde zum Einbinden neuer Bücher verwendet. Ein Nebeneffekt dieser Zerstörung und Wiederverwertung besteht darin, dass sich bis heute zahlreiche Reste einzigartiger Textzeugen erhalten haben - auch in den historischen Beständen der Zentralbibliothek Solothurn. Anhand von Fotografien wird eine kleine Auswahl besonders interessanter Fragmente des 8. bis 13. Jahrhunderts gezeigt und beschrieben: Reste von frühmittelalterlichen Handschriften in rätischer Minuskel, Bibelfragmente, darunter die Reste der Theodulfbibel aus dem Solothurner St. Ursenstift und einer neu entdeckten Riesenbibel, sowie drei mittelhochdeutsche Fragmente bisher nicht bekannter Handschriften.

Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn. Kleine Reihe, 1
Rolf Max Kully: Johann Peter Hebel privat. Rezitation vom 17.01.2011 in der Zentralbibliothek Solothurn

2011. 30 S. + CD. Fr. 15.-
Die neue Reihe der Zentralbibliothek Solothurn, die «Kleine Reihe», wird kurze Texte aus dem Umfeld der Bibliothek präsentieren. Das erste Heft ist Johann Peter Hebel gewidmet. Rolf Max Kully, ehemaliger Germanistikprofessor an der Universität Basel und früherer Direktor der ZBS, stellte im Januar dem begeisterten Publikum der «Freunde der Zentralbibliothek» unter dem Titel «Johann Peter Hebel privat» eine Auswahl an witzigen Gedichten aus Privatbriefen Hebels vor. Dem Heft ist eine CD mit den von Rolf Max Kully gesprochenen Texten beigegeben.


Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn, Nr. 32
Alfred Hartmann: Rückblicke. "Ich war und blieb ein Heide"

Herausgegeben von Monika Hartmann und Verena Bider. Bearbeitet von Patrick Borer und Hans-Rudolf Binz. 2011. 382 S. ill. Fr. 32.- ISBN 978-3-9523134-4-2
Aus dem Vorwort von Verena Bider: Der Solothurner Schriftsteller Alfred Hartmann war eine bekannte Persönlichkeit des öffentlichen Lebens in der Schweiz und im deutschsprachigen Ausland. Seine Romane über das Bauernleben und über historische Themen waren beim Publikum beliebt und wurden von den Schriftstellerkollegen geschätzt. Sein satirisches Magazin "Postheiri" wurde in der ganzen Schweiz gelesen. In der Stadt Solothurn machte er sich durch vielfältige kulturelle Tätigkeiten verdient; so war er an der Neubelebung der Solothurner Fasnacht beteiligt und gründete die legendäre Töpfergesellschaft mit, eine Vortragsgesellschaft, die seit über 150 Jahren floriert. [...] Hartmanns Biographie ist in grossen Zügen bekannt. Wenn man jedoch etwas über sein Schreiben und sein Selbstverständnis als Schriftsteller erfahren will, stösst man schnell an Grenzen. Desto wichtiger ist die Autobiographie, die er für seine Tochter Hildegard verfasst hat. Der Text tritt zwar subjektiv und persönlich auf, weil er sich an eine "private Öffentlichkeit" wendet. Er beleuchtet und widerspiegelt jedoch zugleich das literarische Schaffen des Verfassers.
Auch online verfügbar

Musik aus der Sammlung der Zentralbibliothek Solothurn, Heft 3
Solothurner Lautentabulatur DA 111, ca. 1614-1620, für Renaissancelaute

Herausgegeben von Christoph Greuter. Winterthur: Amadeus Verlag, 2009. 70 S. Fr. 44.-
Aus der Einleitung des Herausgebers: Im Jahre 2003 wurde in der Zentralbibliothek Solothurn eine Lautenhandschrift aus dem frühen 17. Jahrhundert entdeckt. ... [Sie] stammt aus der umfangreichen Musiksammlung des Solothurner Musiklehrers Ludwig Rotschi (1801-1864), die er 1855 der Musikbibliothek der Kantonsschule Solothurn schenkte. ... [Sie] enthält ... insgesamt 62 Lautenstücke in überwiegend französischem Stil für eine 7- bis 11-chörige Laute in Renaisssancestimmung. ... Die Handschrift nennt neben (?Jacques) Gautier auch Robert Ballard, Julien Perrichon ... und Charles l'Espine als Autoren. Bemerkenswert ist ferner eine in DA 111 vom Hauptschreiber anonym überlieferte Courante, die Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621) zuzuschreiben ist...
Einige Beispiele, in moderne Notenschrift übertragen, können hier heruntergeladen werden.

Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn, Nr. 31
Hans-Rudolf Dürrenmatt: Casimir Meister, 1869-1941. Verzeichnis der handschriftlichen und gedruckten Werke in der Zentralbibliothek Solothurn

2009. 215 S. Fr. 25.- ISBN 978-3-9523134-2-8
Aus dem Geleitwort: Wir freuen uns sehr, dass wir Herrn Dürrenmatt für die ausserordentlich aufwändige Arbeit der Erschliessung des Nachlasses von Casimir Meister, dem bedeutenden Solothurner Komponisten, gewinnen konnten. Er hat die Aufgabe mit höchstem Qualitätsanspruch und mit dem ihm eigenen feu sacré ausgeführt. Dass sich Herr Dürrenmatt mit der Erschliessung des Nachlasses nicht zufriedengegeben hat, sondern den Nachlasskatalog zum vorliegenden Werkverzeichnis vervollständigt hat, verschafft dem Komponisten und seinen Werken wieder die verdiente Öffentlichkeit und ermöglicht die einfache Benutzung der Materialien für Praxis und Wissenschaft.
Auch online verfügbar (PDF, inhaltlich identisch, geänderter Seitenumbruch, 140 S.)

Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn, Nr. 30
Lieselotte E. Saurma-Jeltsch: Pietät und Prestige im Spätmittelalter

Die Bilder in der Historienbibel der Solothurner Familie vom Staal. Basel: Schwabe Verlag, 2008. 431 S., reich illustriert. Fr. 88.- ISBN 978-3-7965-2415-8
Prachtvoll illustrierte Bilderhandschrift und einzigartiges Objekt spätmittelalterlicher Buchkultur: Mit der Historienbibel des Johann vom Staal besitzt die Solothurner Zentralbibliothek einen ganz besonderen Schatz. Das der Belehrung und Erbauung dienende Buch wurde um 1460 im Auftrag des Solothurner Stadtschreibers Johann vom Staal in der Werkstatt Diebold Laubers im elsässischen Hagenau hergestellt. Die reiche Austattung, die gepflegte Schrift, das grosszügige Layout und die durchgehend gleichbleibende Papierqualität machen diese Handschrift so wertvoll.
Alle Miniaturen sind ganzseitig abgebildet, detailliert beschrieben und um Vergleichsabbildungen ergänzt.
Lieselotte E. Saurma-Jeltsch ist Ordinaria für mittelalterliche Kunstgeschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.
Weitere Erläuterungen zur vom Staalschen Historienbibel.
Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn, Nr. 29
Emmy Dietschi: Eine ganz persönliche Geschichte

Gespräche mit Emmy Dietschi über ihr Leben mit Regierungsrat Urs Dietschi. Bearbeitet von Ruedi Graf. 2005. 89 S. ill. Fr. 15.- ISBN 3-023-00321-4
Aus dem Vorwort der Herausgeberin: Die Zentralbibliothek Solothurn besitzt seit 1991 das Privatarchiv des Nationalrates und Solothurner Regierungsrates Urs Dietschi (1901-1982). (...) Mit freundlicher Unterstützung des Lotteriefonds des Kantons Solothurn konnte 2003 ein externer Bearbeiter, Dr. Ruedi Graf, für die vollständige Erschliessung beigezogen werden. (...) Mit dem Erschliessungsprojekt verbunden war ein Oral-History-Teil. (...) Die Tatsache, dass Emmy Dietschi-Schmid, die mit ihrem Mann eng zusammengearbeitet hat, über einen Schatz an farbigen persönlichen Erinnerungen und über ein ausgezeichnetes Gedächtnis verfügt, hat uns zu diesem Projekt angeregt: Wir haben uns den Vorteil der Zeitgeschichte - die Möglichkeit, Zeitzeugen zu befragen - zu Nutze gemacht.

Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn, Nr. 27 A
Hans-Rudolf Binz: Die historische Musiksammlung der Zentralbibliothek Solothurn. Ein Überblick

Sonderdruck aus: "Freude an der Wissenschaft", Festschrift für Rolf Max Kully zur Feier seines 70. Geburtstages. 2005. 60 S. ill. Fr. 15.-
Aus dem Vorwort: Im Jahre 2003, zur Feier des 30-jährigen Bestehens der modernen Musikabteilung, hat die Zentralbibliothek Solothurn einen ersten Überblick über ihre Historische Musiksammlung veröffentlicht. (...) Das Heft war schnell vergriffen; neue Erkenntnisse aufgrund freundlicher Rückmeldungen von Lesern, aber auch aufgrund der zügig fortschreitenden Altbestandskatalogisierung erforderten eine Überarbeitung. (...) Die vorliegende Fassung ist ein Separatabdruck, der mit weiteren Abbildungen ergänzt worden ist.
Auch online als PDF-Datei verfügbar.


Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn, Nr. 27
"Freude an der Wissenschaft". Festschrift für Rolf Max Kully

Zur Feier seines 70. Geburtstages am 20. September 2004. Herausgegeben von Thomas Franz Schneider und Claudia Jeker Froidevaux. 2004. 14, 407 S. ill. Fr. 55.-
Aus dem Vorwort der Herausgeber: Die 24 Beiträge, die der vorliegende Band vereint, erfüllen denn auch alle den Wunsch nach einem "Bezug zum Jubilar und zu seinen Arbeitsgebieten" (...). So stehen nun Beiträge zur schweizerischen und europäischen Namenkunde neben solchen zur - beileibe nicht nur deutschen - Literatur und Literaturgeschichte (...), es stehen sprachwissenschaftliche Arbeiten (...) neben der Behandlung von bibliothekswissenschaftlichen Themen, Volksmedizinisches steht neben Johann Peter Hebel, Friedrich Schiller und Michel de Montaigne, das religiöse Drama des Mittelalters und seine Beziehungen zur bildenden Kunst neben Fragen zur Edition historischer Texte, Uebersichten über die Bestände der historischen Musiksammlung der Zentralbibliothek Solothurn und über die Besitzereinträge des historischen Buchbestandes derselben neben Beiträgen zur Sprachkontaktforschung innerhalb und ausserhalb Europas.
Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn, Nr. 26
Theater Biel Solothurn

Geschichte und Geschichten des kleinsten Stadttheaters der Schweiz. Simone Gojan, Elke Krafka (Hg.). 2004. 526 S. ill. Fr. 42.-
"Solothurn und Biel haben sich neuerdings zu einem Städtebundtheater zusammengeschlossen. Die beiden Theaterkommissionen wählten als neuen Direktor Herrn Opernsänger Leo Delsen" , meldete das Bieler Tagblatt am 26. April 1927 ohne allzuviel Enthusiasmus. Und obwohl mit einer gehörigen Portion Skepsis betrachtet, war dies der Beginn einer bis heute andauernden kulturellen Zusammenarbeit zweier Städte, die trotz grosser Unterschiede einen gemeinsamen Weg für ihr Theater fanden. Einen Teil dieser Geschichte erzählen die Autorinnen und Autoren vorliegender Publikation und viele einzelne Geschichten, die sich im Laufe der Zeit dort ereigneten. Die Beiträge ergeben ein Gesamtpanorama, das die Vielfältigkeit und auch Einzigartigkeit dieses Theaters in der schweizerischen Theaterlandschaft beschreibt. Ein Dokumentationsteil, der die Inszenierungen und deren Regisseure ab 1972 anführt, ergänzt diese Ausführungen. Die deutschen Textbeiträge sind in einer französischen Zusammenfassung zugänglich.

Musik aus der Sammlung der Zentralbibliothek Solothurn, Heft 2
Hans Huber: Sonate in B-dur für Klavier und 2 Violinen op. 135

Herausgegeben von Hans-Rudolf Binz. Winterthur: Amadeus Verlag, 2005.  3 Stimmen: Kl/Part: 36 S. - Vl1: 11 S. - Vl2: 11 S. Fr. 46.-
Aus der Einleitung des Herausgebers: Für den Hausmusikkreis eines Freundes ... komponierte Huber 1912 die Sonate op. 135. Sie wurde am 28. März 1913 uraufgeführt. Für diese Sonate griff Huber auf vier Stücke des unveröffentlichten Zyklus Sechs kleine Konzertstücke für Pianoforte und Violine zurück. ... Mit ihrer rhythmischen Energie, lyrischen Klanglichkeit, farbigen Harmonik und einigen volksmusikalischen Anklängen vereinigt diese Sonate die typischen Stilelemente Hubers und dürfte als dankbares Werk in einer seltenen Besetzung für Konzert und anspruchsvolle Hausmusik willkommen sein.


Musik aus der Sammlung der Zentralbibliothek Solothurn, Heft 1
Eduard Munzinger: Sonate in G-dur für Violine und Klavier

Herausgegeben von Hans-Rudolf Binz. Winterthur: Amadeus Verlag, 2001. 2 Stimmen: Kl/Part: 22 S. - Vl: 7 S. Fr. 23.-
Aus der Einleitung des Herausgebers: Eduard Munzinger, geboren am 19. März 1831 in Olten, war der erste Berufsmusiker der Familie. ...Die vorliegende Sonate in G-dur für Violine und Klavier zählt zu den anscheinend nur noch in der Zentralbibliothek Solothurn vorhandenen Werken. Die sehr sauber geschriebene Partiturabschrift mit separater Violinstimme ist nicht datiert, so dass offen bleiben muss, wann die Sonate komponiert wurde. ... Es dürfte sich indessen um ein relativ frühes Werk handeln (vor 1864). ... Die Ausgabe bietet den Text der einzigen zur Zeit bekannten Quelle. Über die Einzelheiten orientiert der kritische Bericht.... Obwohl eher von lokaler Bedeutung, ist diese Sonate für Musiker, die ausgetretene Pfade verlassen möchten, und für fortgeschrittenen Amateure eine effektvolle und dankbare Bereicherung des Repertoires.

Alfons Schönherr: Die mittelalterlichen Handschriften der Zentralbibliothek Solothurn

Solothurn: Zentralbibliothek, 1964. 365 S. Fr. 20.-
Aus der Einleitung von Hans Sigrist: Der Katalog erschliesst, wenn er auch an Umfang hinter parallelen Unternehmen grösserer Bibliotheken zurückstehen muss, mit seinen detaillierten Registern eine reiche Fülle bibliographischen, paläographischen, literarischen und allgemein kulturhistorischen Materials und rechtfertigt sich damit selbst als wertvolles Forschungsinstrument für die lokale solothurnische wie für die weitere schweizerische und sogar übernationale Forschung.

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Kurt Fluri: Neu gefundene Briefe von Robert Walser an Emil Wiedmer, 1916 – 1919

Am 15. April 2016 stellten Bernhard Echte, Prof. Dr. Reto Sorg, Leiter des Robert Walser Zentrums Bern und Dr. Lucas Marco Gisi, Leiter des Robert Walser Archivs, neu entdeckte Briefe von Robert Walser aus dem Bestand der Zentralbibliothek Solothurn vor. Walser stand zwischen 1916 und 1919 mit Emil Wiedmer (1889–1965), Redaktor der Solothurner Zeitung, in Korrespondenz. Die Schriftstücke geben wertvolle Hinweise auf Walsers Biografie und auf die Entstehung seines Werkes.
Einen weiteren Bezug Walsers zu Solothurn nahm Stadtpräsident und Nationalrat Kurt Fluri in seinem einleitenden Grusswort auf. Er wies auf zahlreiche Spuren hin, die Walsers Aufenthalt in Solothurn von Herbst 1899 bis Frühling 1900 in Walsers Leben und Werk hinterlassen hat. PDF-Datei.

Monika Hartmann: Eheratgeber von Alfred Hartmann

Die Frau hat nur ein Reich, das Haus; das nämliche muss sie nicht vom Manne voraussetzen. Er waltet in zwei Reichen, im Haus und in der Welt.
Die Frau soll dem Manne das Haus angenehm machen, damit er stets mit Freuden in demselben einkehre; sonst bleibt er draussen in der Welt und sie bleibt in ihrem Reiche einsam.
Er [der Mann] ist der Baum, du [die Frau] bist das Schlinggewächs. An dir ist es, ihn zu studieren, um dich nach ihm zu richten: seine Neigungen, um ihnen genug zu tun, seine Schwächen, um sie zu schonen.
Diese Sätze entnehmen wir einem unveröffentlichten Eheratgeber, den der Solothurner Schriftsteller Alfred Hartmann in den 60-er Jahren des 19. Jahrhunderts für Tochter und Schwiegertochter verfasst hat. Heute fragt man sich: Wie ist es möglich, dass ein gebildeter und liberaler Mann wie Alfred Hartmann den Frauen solche Ratschläge erteilt? Eine einfache Antwort gibt es nicht, man kann sich nur annähern: Indem man seine Ratschläge mit Texten aus früheren Jahrhunderten vergleicht, aber auch, indem man sie innerhalb des zu Beginn libertären, am Ende autoritären 19. Jahrhunderts situiert. Zitate aus Hartmanns Autobiografie erweisen darüber hinaus den Zusammenhang der objektivierten Regeln mit seiner persönlichen Erfahrung.
Vortrag vom 25. April 2015 in der Zentralbibliothek (Kulturnacht). PDF-Datei (1,4 MB).

Hans-Rudolf Binz: Werkverzeichnis Theodor Diener

In gedruckter Form und als PDF verfügbar, siehe oben.

Verena Bider, Katharina Eder Matt: „Nicht wahr, ein sauberer Kerl, dieser Yankee?” Die Aphorismen aus Nordamerika des Solothurner Volksschriftstellers Josef Joachim aus dem Jahre 1866
Beitrag aus: Literarische Narrationen der Migration Europa – Nordamerika im 19. Jahrhundert. Herausgegeben von Kriegleder, Wynfrid /
Pogatschnigg, Gustav-Adolf. Wien: Praesens, 2012. - 306 S. : Ill. (Sealsfield-Bibliothek ; Bd. 9) ISBN 978-3-7069-0666-1
65 S. PDF-Datei (524 KB).

Stephanie Ehrsam, Patrick Borer: Bibliografie Dr. Lukas Schenker OSB
Ergänzte Fassung. Zentralbibliothek Solothurn, 2015. 108 S. PDF-Datei  (555 KB).

Hans Rudolf Stampfli: Die stadtsolothurnischen Bierbrauereien und Wirtschaften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts

Entwürfe und Belegsammlungen. Nach einem Manuskript und digitalen Daten aus dem Jahre 1993 (Signatur ZBS: S I 775, Dossier D 6). Zentralbibliothek Solothurn, 2011. PDF-Datei (722 KB).

Alfred Hartmann: Rückblicke. "Ich war und blieb ein Heide"

In gedruckter Form und als PDF verfügbar, siehe oben.

Peter Amiet: Werkverzeichnis August Jaeger

Solothurn: Zentralbibliothek Solothurn, 2010. - 63 S.
Der Maler und Grafiker August Jaeger (1881-1954) war von 1921-1952 Zeichenlehrer an der Kantonsschule Solothurn. In seinen Werken finden sich öfters solothurnische Motive. Peter Amiet erstellte anlässlich einer Ausstellung im Kantonalen Kulturzentrum Palais Besenval 1998 dieses Werkverzeichnis als Zettelkatalog, den er 2002 der Zentralbibliothek Solothurn übergab. Hier wurden die Daten in eine Datenbank überführt und das Verzeichnis 2010 in elektronischer Form als PDF-Datei veröffentlicht, die kostenlos heruntergeladen werden kann.
Einige Werke Jaegers im Besitz der Zentralbibliothek Solothurn sind auch online verfügbar.

Hans-Rudolf Dürrenmatt: Die neue Musikbibliothek in Solothurn

Ein Rückblick auf die ersten Jahre. Referat, gehalten an der AIBM-Tagung in Solothurn vom 27.08.2010. 6 S. PDF-Datei.
Der erste Leiter der 1973 eröffneten Musikbibliothek Solothurn blickt auf die Anfangsjahre zurück.

Hans-Rudolf Dürrenmatt: Casimir Meister, 1869-1941. Verzeichnis der handschriftlichen und gedruckten Werke in der Zentralbibliothek Solothurn

In gedruckter Form und als PDF verfügbar, siehe oben.

Hans-Rudolf Binz: Die historische Musiksammlung der Zentralbibliothek Solothurn. Ein Überblick

In gedruckter Form und als PDF verfügbar, siehe oben.

Nachlassverzeichnisse siehe auf den Seiten Privatarchive und Historische Musiksammlung.

Jahresberichte der Zentralbibliothek Solothurn

Sind auf einer eigenen Seite verfügbar.

Jahrbuch für solothurnische Geschichte

In gedruckter Form und digital verfügbar, siehe hier.

Bücher und CDs aus anderen Verlagen mit Bezug zur Zentralbibliothek  


Jahrbuch für solothurnische Geschichte

Herausgegeben vom Historischen Verein des Kantons Solothurn.
89. Band, 2016. 272 S. ill. Fr. 58.- (Mitglieder des Historischen Vereins: Fr. 45.-)
Inhalt:
  Die Entstehung der Swatch Group. Ein Erlebnisbericht. Peter Gross. - Memoiren einer alten Jungfer. Die Aufzeichnungen der Grenchnerin Lina Obrecht (1858-1936). Fabian Saner und Klaus Reinhardt. - "Helfen, beraten, beistehen, unterstützen ..." Zum 100. Geburtstag von Martha Beuter. Verena Schmid Bagdasarjanz. - Vom Schlachtfeld ins Audienzzimmer. Johann Viktor II. von Besenval, Solddienstoffizier und Diplomat im Dienst der französischen Krone. Andreas Affolter. - Solothurn - Ambassadorenstadt und diplomatisches Zentrum der alten Eidgenossenschaft. André Holenstein. - Gigler: ein bisher ungedeuteter Bachname. Rolf Max Kully. - Vom Wert eines modernen Altbestandes. Das Geistesleben einer Region im Spiegel bibliothekarischer Anschaffungspraxis. Patrick Borer. - Stiftungen für den Wallfahrtsort Oberdorf: Addenda und Corrigenda. P. Gregor Jäggi OSB. - Solothurner Chronik 2015 Thomas Laube.
Ältere Ausgaben des Jahrbuchs sind zu folgenden Preisen erhältlich (in Klammern: Preise für Mitglieder des Historischen Vereins des Kantons Solothurn):
Bis Band 1976: Fr. 22.- (Fr. 15.-)
Ab Band 1977: Fr. 25.- (Fr. 20.-)
Ab Band 1987: Fr. 40.- (Fr. 35.-)
Ab Band 1999: Fr. 58.- (Fr. 45.-)
Mit Ausnahme des neusten Bandes ist das Jahrbuch auch online frei verfügbar bei www.e-periodica.ch.

Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft des Kantons Solothurn

Siehe die Website der Naturforschenden Gesellschaft. Die Ausgaben ab Heft 40 (2007) sind dort auch online verfügbar. Die gedruckten Ausgaben können bei der Zentralbibliothek Solothurn bezogen werden.

Balder P. Gloor: Augenheilkunde von 1899 bis 1954, gelebt und gezeichnet. Der Nachlass von Dr. med. Arthur Gloor- Largiadèr in der Zentralbibliothek Solothurn

Muttenz: EMH Media, 2017. 495 Seiten, 651 Abbildungen, davon 575 in Farbe, 11 Tabellen, 26 Grafiken, 1 Karte. Gebunden. sFr. 58.– / ¤ (D) 58.– ISBN 978-3-03754-097-8

Es ist ein Schatz der Augenheilkunde: der Nachlass des ersten Solothurner Augenarztes Arthur Gloor, der von 1899 bis 1954 in eigener Praxis und von 1905 bis 1941 auch als Augenarzt des Bürgerspitals tätig war. Der Nachlass enthält in 67 Diarien-Bänden die minutiös geführten Krankengeschichten von 45 000 Patienten mit zahlreichen hervorragenden Zeichnungen. Diese zeugen von grosser künstlerischer Begabung und ausserordentlichem Beobachtungsvermögen, kombiniert mit stupender Beherrschung der Untersuchungstechniken, insbesondere der Ophthalmoskopie. Das macht den Nachlass zur einzigartigen Quelle und gibt einen herausragenden Einblick in den Stand der Augenheilkunde in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts – einer Heilkunde, welche noch weit über das Auge hinaus in die Allgemeine Medizin, die Neurologie, die Innere Medizin und die Chirurgie reichte.
Balder P. Gloor, geb. 1932, war ordentlicher Professor für Ophthalmologie und Dekan in Basel und Zürich. Seine klinisch-chirurgische Tätigkeit umfasste das ganze Fach, Forschungsschwerpunkte bildeten Netzhaut und Glaukom. Nach der Emeritierung arbeitete er für das International Council of Ophthalmology und entwickelte ein sehr erfolgreiches globales Fellowship-Programm für Augenärzte aus Entwicklungsländern in Erstwelt-Kliniken. Seit 2012 widmet er sich der Aufarbeitung des in der Zentralbibliothek Solothurn aufbewahrten Praxis-Nachlasses seines Grossvaters Arthur Gloor.
Andreas Nef: Ein ganz merkwürdiger
              Verein
Mitteilungen der Töpfergesellschaft Solothurn. Neue Folge. Heft 8
Andreas Nef: Ein ganz merkwürdiger Verein. 150 Jahre Töpfergesellschaft Solothurn

Solothurn 2007. 87 S. ill. Fr. 10.-

Aus dem Vorwort von Verena Bider: Die Töpfergesellschaft wird 150 Jahre alt - ein Zeitraum, der den Horizont der Zeitgeschichte weit überschreitet und für einen einzelnen Menschen nicht zu überblicken ist. Im vorliegenden Werk gliedert Andreas Nef diese Zeit mit den Werkzeugen des Historikers in überschaubare Abschnitte, nennt Namen und schält Merkmale der Epochen heraus.

Theodor Diener: Werke für Frauenchor und Orgel und für Orgel solo

CoroDonne, Solothurn, Bruno Eberhard, Domorganist Solothurn. Aufnahme vom 25. März 2007 in der reformierten Kirche Balsthal. Fr. 25.-
Enthält: Toccata (1969); Magnificat, für Frauenchor und Orgel (1947); Präludium I-III (1968-1972); An das Jesuskind - Angelus Silesius, für Frauenchor und Orgel (1931); Fantasia (1969); Got, zu Dir rufe ich - Dietrich Bonhoeffer (1906-1945), 2. Fassung für Chor, Sprechgesang und Orgel (1980); Choralvariationen op. 7 für Orgel über "Aus tiefer Not" (ca. 1930).
Der Nachlass von Theodor Diener (1908-1983) befindet sich in der Zentralbibliothek Solothurn.

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