Musik

Unsere Musikabteilung ist eine unverzichtbare Anlaufstelle für interessierte Laien und professionelle Musikerinnen und Musiker. Hier finden sie eine breite Auswahl an Tonträgern, Noten und Literatur. Wir achten sehr darauf, den aufgebauten Bestand in qualitativ hochstehender Art und Weise stetig auszubauen.

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Audiovisuelle Medien und Tonträger
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CD

Bei uns finden Sie über 50'000 CD aus allen Genres: Klassische Musik, Rock/Pop, Jazz, Blues, Folklore, Blasmusik, Country, Chansons, Filmmusik, Musicals und vieles mehr…

DVD

Unser Bestand verfügt über eine breite Auswahl an Musikfilmen, aber auch Musicals, Interpretenportraits und Dokumentarfilme. Konzertaufzeichnungen legendärer Jazz, Rock-Pop oder Opernauftritte dürfen selbstverständlich nicht fehlen.

Schallplatten

Die besondere Tonqualität der Schallplatten gewinnt wieder zunehmend an Bedeutung. Mit über 20'000 Schallplatten in unserem Angebot sind wir die ideale Anlaufstelle für Neuentdecker und Fans des Kultmediums.

Noten, Bücher und Zeitschriften
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Noten

Werkausgaben, Partituren, Klavierauszüge, Liederbücher und Übungshefte: Wir sind spezialisiert auf Musiknoten aller Art und beraten Sie gerne.


Bücher und Zeitschriften

Wir führen Literatur für Laien und Fachleute: Musikbücher, Nachschlagewerke,  Werkverzeichnisse und Fachzeitschriften, u.a. Fono Forum, Musik und Theater, Musical Quarterly, Piano, Jazz’n‘more,  Clarino, Musikexpress, Stereo, Home Electronics, und viele mehr...

Naxos Online Musikbibliothek
Naxos Musik

 

 

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Empfehlungen des Monats
Melina Kana: Portrait
Melina Kana
Portrait

Diese CD von 2010, eine Auswahl aus der damals zehnjährigen Arbeit von Melina Kana, ist eine gute Einführung zum «Thessaloniki sound», zur modernen Version der traditionellen, urbanen griechischen Musik des Anfangs des 20. Jahrhunderts. Da gibt es z.B. den Text des bekanntesten Lieds von Kana, geschrieben von Sokratis Malamas, «Ich werde Seide tragen», mit seinen geheimnisvollen poetischen Anspielungen. Kana verkörpert die «gebildete» Lyrik, die es in der griechischen Volksmusik manchmal gibt. Die orientalisierende Instrumentierung und Melodien könnte man Neo-Laikó oder Neo-Rembetiká nennen. Auf diesem Sampler findet man verschiedene Stile und Begleiter. Besonders bemerkenswert sind die Tracks 11-13, vom Album «Lafira» (Die Beute), einer Zusammenarbeit mit der Gruppe Ashkabat aus Turkmenistan. Auch die Stimme der Sängerin ist bemerkenswert. Gute Beispiele sind das wunderschöne «Trunkene Verse» (1), die zum Tanz auffordernden «Worte, Zigaretten» (4) und «Für Christara» (5) und «Ich erzähle von dir» (Milo gia sena, 11).

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Cover: Pixel
Armand Amar
Pixel

Die elektro-akustische Musik von Armand Amar gehört zu einem Ballett, aber diese ist auch ohne die Bilder bezaubernd, poetisch und ausgefeilt, und lädt zu einer traumhaften Reise ein.

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Cover: Legacy! Legacy!
Jamila Woods
Legacy! Legacy!

Vermächtnis nennt Jamila Woods ihr zweites Album. Die Sängerin, Poetin und Aktivistin aus Chicago setzt in 13 Songs Ikonen (Miles Davis, Sun Ra, Michel Basquiat, Frida Kahlo etc.) aus Musik, Kunst und Literatur ein musikalisches Denkmal.

 

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Cover In transition
Loxandra
In transition

Rembetiko, traditionelle griechische Volksmusik, klassische osmanische Volksmusik, Musik der Roma, der Sepharden, Klänge aus der arabischen Welt, dem Balkan, das alles findet sich in der Musik des Loxandra Ensembles wieder. Bereits 1997 gegründet, spürt die achtköpfige Gruppe aus Thessaloniki dem Geist vergangener Jahrhunderte nach, und bringt diesen gekonnt in die Gegenwart. Die Hauptfigur eines Romans, der im historischen Konstantinopel spielt, Loxandra steht symbolisch für die vielen kulturellen Gemeinsamkeiten von Griechen und Türken - natürlich, und vor allem auch in der Musik!


Loxandras drittes Album In Transition markiert den kreativen Wandel der Band, die, auch mit eigenen Kompositionen, ihr bislang schlüssigstes Werk abliefert. In den 11 Songs verbinden sie die alten musikalischen Traditionen Griechenlands auf einzigartige Art und Weise mit modernen Einflüssen wie Jazz, Swing und sogar Latin. Umrandet vom eindringlichem Gesang der Leadsängerin Ria Ellinidou, welcher betörend über den Kompositionen schwebt. Am besten gefallen mir Stücke wie Longa Bambino, mit seinen Tempowechslungen, Kai ti den kano, mitreissende und tanzbare Bearbeitung eines bekannten Popsongs, Çoban saz semaisi, das eine osmanische Musikform mit griechischen Elementen verbindet und mich an die CD Takim von der gleichnamigen Gruppe erinnert - 2016 erschienen, für mich, wie für die Griechen damals, eine grosse Entdeckung. (Diese Band gibt es nicht mehr. YouTube ermöglicht es aber, daraus Einiges zu hören). Milia, der letzte Song, ist bezaubernd, mit dem Daouli (Trommel) und der Klarinette und seiner typischen Beschleunigung am Schluss.

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Ansicht Medienempfehlung
Collegium Vocale Gent, Philippe Herreweghe
Johann Sebastian Bach: Du treuer Gott – Leipzig cantatas

Der aussergewöhnliche Text der Kantate 101 klingt auf der einen Seite archaisch wegen der Verdopplung der Stimmen mit Zinken und Posaunen (eine von Bach gewollte Referenz an Luthers Zeit?), auf der anderen modern, dank gesuchter Harmonien und expressiver Dissonanzen. Es ist eine Choralkantate, in der jeder Teil die gleiche Choralmelodie verwendet, in diesem Fall das Lied “Vater unser im Himmelreich”, von Luther. Der Pianist und Musikologe Robert Levin hat die Kantate 101 als "the most crushing [niederschmetternd] work of Bach’s career” beschrieben. Die beiden anderen Kantaten stammen aus der gleichen Zeit, sind aber weder musikalisch noch theologisch verwandt. Herreweghe, der keine Gesamtaufnahme machen will, weil er nur “Meisterwerke dirigieren will”, hat deshalb auch sein eigenes Label, wie Koopman und Gardiner. Und hier gibt es nur solche, und sie werden auch meisterlich interpretiert. Dazu tragen auch die Altgedienten Marcel Ponseele (Oboe) und der Bass Peter Kooij bei: z.B. in der Arie “Ach schläfrige Seele” aus der Kantate 115, resp. im erstaunlichen Eröffnungschor in 103, wo die “flauto piccolo” die Hauptrolle spielt. Das Collegium Vocale besteht hier aus den vier Solisten und acht “Ripienisten”. Die Aufnahmequalität bekommt, wie immer, die Höchstnote.

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Ansicht Buchempfehlung
Utopia & Inalto
Luther - The Noble Art of Music

Die Sänger von Utopia und die Bläser von InAlto haben zusammen ein Programm zu Ehren von Luther aufgenommen, weil dieser die Musik hoch schätzte. Anhand von drei Texten zeigen sie, wie Komponisten  nach Luther im Laufe des 16. Jahrhunderts daraus Musik gemacht haben: Von einem Bicinium bis zehnstimmig in drei Chören, aber vor allem vierstimmig auf einem Cantus firmus. Da gibt es z.B. den Psalm 130, Aus tiefer Not (De profundis clamavi), mit seiner prächtigen Melodie aus 1524. Dann folgen ein Vater unser, die Sequenz “Victimae Paschali Laudes”, woraus Luther “Christ lag in Todesbanden” gemacht hat. Josquin Desprez (“Der Noten Meister”, dixit Luther) liefert für jeden Block eine Motette als Einführung. “Douleur me bat” und “Plaine de dueil” sind auch instrumental tief rührend. Obwohl etwas ernsthaft gesungen und gespielt wird – manchmal fehlt die Freude, die Luther in der Musik lobt, und die Besetzung etwas abwechslungsreicher hätte sein können, klingt alles wunderschön.

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